Teamarbeit ist auf der Baustelle das A und O – allein kommt man nicht weit.

Cihat
Werkpolier
Niels Schubert / ZÜBLIN
Zurück zu Menschen bei ZÜBLIN

Cihat ist Werkpolier bei ZÜBLIN.

Als Werkpolier in der Bauwerkserhaltung verbindet Cihat Organisation, Planung und Ausführung – und sorgt gemeinsam mit seinem Team dafür, dass jedes Projekt erfolgreich umgesetzt wird. Im Interview erzählt er, wie sein Arbeitsalltag aussieht und warum er wie der „große Bruder“ auf der Baustelle ist.

Könntest du dich bitte kurz vorstellen und erzählen, wie dein Weg dich zu ZÜBLIN geführt hat?

Mein Name ist Cihat. Ich habe bei ZÜBLIN als Spezialfacharbeiter angefangen. Innerhalb von kurzer Zeit durfte ich die Vorarbeiterschule besuchen und später die Werkpolierschule. Seit drei Jahren bin ich als Werkpolier in der Bauwerkserhaltung tätig.

Worin unterscheidet sich die Tätigkeit als Werkpolier:in von der Tätigkeit als Polier:in?

Der Unterschied ist, dass man als Werkpolier:in teilweise auf der Baustelle mit anpackt. Und die Projektgröße: Als Werkpolier:in verantwortet man kleinere Projekte, als Polier:in entsprechend größere Projekte.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Zu meinen wichtigsten Aufgaben gehören die Unterweisung unserer eigenen Leute sowie die Einweisung der Partnerfirmen, die Taktung und Ablaufplanung, regelmäßige Kontrollen der Arbeiten sowie die Koordination von Lieferungen. Ich behalte den gesamten Bauablauf im Blick und sorge dafür, dass alles zur richtigen Zeit und in der richtigen Qualität passiert.

Was muss man mitbringen, um deinen Job zu machen?

Um als Werkpolier:in zu starten, braucht man ein solides Fundament: eine abgeschlossene Berufsausbildung, die Vorarbeiterschulung und natürlich einige Jahre Erfahrung als Facharbeiter:in auf der Baustelle. 

Genauso wichtig sind die persönlichen Fähigkeiten. Man sollte Organisationstalent mitbringen und Interesse am Bauhandwerk haben. Wichtig sind Durchsetzungsvermögen und eine offene Kommunikation. Auf der Baustelle läuft nicht immer alles nach Plan: Material fehlt, eine Maschine gibt den Geist auf oder das Wetter macht Probleme. Dann heißt es: ruhig bleiben, mitdenken und schnell eine praktische Lösung finden.

Was begeistert dich an der Bauwerkserhaltung?

Da in der Bauwerkserhaltung jedes Projekt neue Herausforderungen mit sich bringt, ist jede Baustelle anders – genau das macht die Arbeit spannend. Wenn ein Projekt abgeschlossen ist, erfüllt mich das mit Stolz, auch noch Jahre später.

  • Jede Baustelle ist anders – genau das macht die Arbeit spannend.

Ein Projekt, auf das ich wirklich stolz bin, ist die Balkonsanierung eines Hochhauses in Reutlingen. Wind und Wetter haben uns dort einiges abverlangt, aber wir haben bis zum Schluss gemeinsam durchgezogen und ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Am Ende haben wir 24 Bauherrschaften zufriedengestellt – und genau dieses Gefühl macht unsere Arbeit so besonders.

Was macht dein aktuelles Projekt spannend?

Aktuell arbeite ich an der Sanierung einer großen Tiefgarage mitten in der Stuttgarter Innenstadt – und das bei laufendem Betrieb. Die Garage ist stark sanierungsbedürftig, gleichzeitig arbeiten viele unterschiedliche Gewerke wie Elektrofachkräfte, Rohrbau-Fachkräfte oder Brandschutzexpert:innen nebeneinander. Zusätzlich dient die Tiefgarage als Durchfahrt zu fünf weiteren benachbarten Garagen und Gebäuden. Diese Kombination aus engem Raum, laufendem Verkehr und vielen Beteiligten macht das Projekt besonders anspruchsvoll und spannend.

Wie läuft die Arbeit bei euch im Baustellenteam?

Bei uns bringt jede:r eigene Erfahrungen und Stärken ein. Genau das macht die Zusammenarbeit effektiv und sorgt für eine hohe Arbeitsqualität. Wir lernen viel voneinander und profitieren davon, dass jede Person ein anderes Know-how mitbringt.

Und ein bisschen bin ich auch „der große Bruder auf der Baustelle“. Bei Problemen kommen die Leute zu mir.

Wie sieht es mit Möglichkeiten zur Weiterentwicklung aus?

ZÜBLIN hat mich bei meinen beruflichen Zielen sehr unterstützt. Ich bin immer auf offene Ohren gestoßen und habe die Möglichkeit erhalten, mich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Diese Unterstützung hat wesentlich zu meinem bisherigen Werdegang beigetragen. Mein nächstes Ziel ist es, den geprüften Polier zu machen.

Was würdest du anderen raten, die einen ähnlichen Weg gehen wollen?

Aus meiner Erfahrung als Vorarbeiter kann ich nur empfehlen, sich fachlich gut einzuarbeiten und immer den Überblick zu behalten. Verantwortung übernehmen gehört dazu – deshalb sollte man keine Scheu davor haben.

  • Wer bereit ist, Verantwortung zu tragen, neugierig bleibt und Chancen aktiv nutzt, hat beste Voraussetzungen, diesen Weg erfolgreich zu gehen.

Lerne Cihat im Video kennen und erfahre mehr über seinen Alltag als Werkpolier:

Cihat, Werkpolier bei ZÜBLIN Niels Schubert / ZÜBLIN
Wo Verantwortung und Teamgeist zusammenkommen: Werkpolier bei ZÜBLIN