Wer bist du und was machst du bei ZÜBLIN?
Hi, ich bin Nick, 19 Jahre alt und ich mache aktuell meine Ausbildung zum Technischen Systemplaner bei ZÜBLIN. Ich bin Teil des Teams der Zentralen Technik am Standort Stuttgart.
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Ich zeichne nicht nur Modelle am Computer, sondern begleite Bauvorhaben von der Planung bis in die Umsetzung.
Ich zeichne nicht nur Modelle am Computer, sondern begleite Bauvorhaben von der Planung bis in die Umsetzung.
Nick zeigt, warum hinter seiner Ausbildung zum Technischen Systemplaner bei ZÜBLIN viel mehr steckt als das Zeichnen von Modellen am Computer. Von großen Bauprojekten über Teamarbeit bis hin zu echten Einblicken auf der Baustelle: Seine Ausbildung ist abwechslungsreicher, als viele denken.
Hi, ich bin Nick, 19 Jahre alt und ich mache aktuell meine Ausbildung zum Technischen Systemplaner bei ZÜBLIN. Ich bin Teil des Teams der Zentralen Technik am Standort Stuttgart.
Als Technische Systemplaner:innen sind wir für die Erstellung von Plänen für technische Anlagen und Rohrsysteme, zum Beispiel Heizungsrohre, zuständig. Dabei nutzen wir die Programme Revit für Modelle und AutoCAD für Schemata der Gebäude. So erstellen wir präzise Zeichnungen für Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitäranlagen von kleinen und ganz großen Gebäuden. Damit die Planung hinter diesen Bauprojekten auch in zusammen mit anderen Bereichen reibungslos verläuft, stimmen wir uns eng mit Architekt:innen und anderem Fachpersonal ab.
Ich hatte schon immer Interesse am technischen Zeichnen bzw. daran, Problemlösungen zu finden. Nach meinem Schulabschluss habe ich mich online über mehrere Firmen informiert, die diese Ausbildung anbieten. Ich habe mich dann für ZÜBLIN entschieden, weil mich sowohl der Standort als auch die Benefits umfangreich überzeugt haben.
Ich komme immer früh morgens mit meinem Motorrad an und hole mir dann einen Kaffee oder Tee in unserer Kaffeeküche. Am Arbeitsplatz angekommen, bearbeite ich dann Aufgaben vom Vortag oder schreibe an meinem Berichtsheft weiter. Das Berichtsheft führen wir Auszubildenden, um darin unsere erledigten Aufgaben und erlernte Kompetenzen festzuhalten.
Oft finden am Vormittag auch Meetings oder Abstimmungsrunden mit Kolleg:innen oder meiner Ausbilderin statt. Dort tauschen wir uns über den Stand der Projekte aus und klären offene Fragen. Im Anschluss arbeite ich dann an diesen Projekten weiter, bis es mit dem Team gemeinsam in die Mittagspause geht.
Danach geht es weiter bei den Projekten oder ich habe Meetings mit Kolleg:innen von anderen Standorten. Nachmittags kann ich dann in Absprache mit meiner Ausbilderin flexibel Feierabend machen, je nachdem wieviel an dem Tag zu tun ist.
Viele denken vielleicht, man sitzt ausschließlich am PC und zeichnet. Das macht schon einen Großteil des Arbeitsalltags aus, aber es steckt mehr dahinter. Man muss das technische Verständnis dafür haben oder entwickeln, wie alles funktioniert, sich an DIN-Normen halten und Probleme nachhaltig lösen können. Außerdem funktioniert man nur als Team und man ist im ständigen Austausch untereinander. Es ist kein stiller Bürojob wie viele denken.
Und es hört nicht bei der Planung auf, sondern man begleitet auch viele Bauvorhaben bis in die Umsetzung oder wie in meinem aktuellen Projekt sogar bis zur Abgabe. Dass man während der Ausbildung auch circa vier Wochen im Jahr auf der Baustelle alles hautnah miterleben kann, ist auch ein Pluspunkt. Dort begleite ich dann die Projektleitung bei ihren Tätigkeiten.
Was das Unternehmen betrifft: Vor meinem Start konnte ich die Größe des Konzerns gar nicht richtig greifen. Aber jetzt weiß ich, wie viele Bereiche und Teams hier zusammenwirken und ihre Expertise bündeln. Es ist auch für die Jobaussichten gut zu sehen, wie viele Türen einem offen stehen, da man durch die Größe zahlreiche Entwicklungsoptionen hat.
Für mich war der Besuch des Bauprojekts Stuttgart 21 im Zuge der „ZT Young Professional Days“ ein besonderes Erlebnis. Nicht nur, weil es eine sehr bekannte und große Baustelle ist, sondern die Komplexität mich fasziniert hat. Es war enorm beeindruckend, zu sehen, wie viele Gewerke und Firmen hier zusammenarbeiten und was das an Organisation auch der technischen Anlagen bedeutet.
Die Technik des Bauprojektes ist für mich so interessant, weil einige technische Bauteile extra für diesen besonderen Anwendungsfall erst entwickelt wurden und die Kolleg:innen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) dafür auf richtig innovative Ideen kommen mussten.
Dadurch, dass in meinem Arbeitsalltag jeden Tag neue Herausforderungen auf mich warten, kann ich mich auf meine Aufgaben nicht immer vorbereiten. Somit gehört zu meinem Beruf viel Spontanität, Flexibilität und eigene Lösungsvorschläge zu finden. Hinzu kommt der hohe Qualitätsanspruch unserer Auftraggeber:innen, dem wir jederzeit gerecht werden wollen.
Dieses umfangreiche Verständnis der investierten Zeit, Eifer, Technik und Ressourcen motiviert. Man sieht nach genügend Zeit in der Ausbildung eben nicht nur eine Fassade, sondern kann richtig tief in das Gebäude reinsehen, wie so eine Art Röntgenblick. Es treibt mich außerdem an, einen guten Abschluss mit Fachhochschulreife erhalten zu wollen, um danach eventuell einen Techniker machen zu können.