Ziel ist es, das Arbeiten mit den digitalen Werkzeugen so selbstverständlich und intuitiv zu machen, wie Schippe und Kelle auf der Baustelle. 

Ambrosius Harwell
BIM-Manager
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Ambrosius Harwell ist BIM-Manager bei ZÜBLIN.

Was steckt eigentlich hinter dem Begriff "BIM" und was macht man als BIM-Manager:in bei ZÜBLIN? Das und vieles mehr erklärt uns Ambrosius.

Was versteht man unter BIM und wo findet es Anwendung?

BIM steht für Building Information Modeling. Ziel ist es, die für eine Entscheidung relevanten Informationen noch einfacher und schneller zugänglich zu machen. Genau das schafft BIM. BIM ist sowohl Baustelle als auch Büro, denn hier geht es um die Vernetzung von beiden. Wir wollen, dass die zwei Bereiche über digitale Werkzeuge miteinander kommunizieren. Daher sind wir an beiden Orten zu finden. 

Was macht ein:e BIM-Manager:in?

Meine wichtigsten Ansprechpersonen auf der Baustelle sind die Polier:innen und Bauleiter:innen, da diese letztendlich die Abnahmen und die Prozesse auf der Baustelle koordinieren. Und genau hier wollen wir ihnen die digitalen Werkzeuge zur Verfügung stellen, damit das einfacher geht. Der:die BIM-Manager:in stellt sicher, dass die erhofften Mehrwerte auch generiert werden und alle Projektbeteiligten mit der BIM-Methode arbeiten können – auch wenn sie nicht die gleiche Erfahrung haben an manchen Stellen.

Was begeistert dich am meisten an deiner Arbeit?

Am eindrucksvollsten finde ich am Ende eines Projekts mit dem Modell vor der realen Situation zu stehen. Ich schaue auf mein Tablet, sehe etwas, was nur virtuell da ist und auf einmal ist es in der Realität auch da – eins zu eins.

Wir müssen ständig agil nach neuen Lösungsansätzen schauen und die aktuelle Herangehensweise hinterfragen. Das bedeutet auch, einfach mal über den Tellerrand der Bauindustrie hinauszuschauen und nach neuen Lösungsansätzen zu suchen.

Was sollte man als BIM-Manager:in mitbringen?

Man sollte auf jeden Fall begeisterungsfähig und technologisch affin sein. In einem erfolgreichen Projekt arbeiten wir einfach gemeinschaftlich. Das Wichtigste dabei ist, dass nicht dauernd die Leistung abgegrenzt, sondern gemeinsam lösungsorientiert gedacht wird.

Schau selbst, was Ambrosius berichtet:

Foto von einem Mann, der in einem leeren Bahnhofsgebäude steht und lächelt
Vom digitalen Modell zum realen Bauwerk: BIM-Manager bei ZÜBLIN