Wie die Vereinbarkeit von Job und Familie gelingen kann.

1.7.2024
Julia Wodarsch ist Architektin. Im Interview erzählt sie von ihrem Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Elternzeit. Dabei verrät sie, wie die Vereinbarkeit von Job und Familie für sie funktioniert und wie ZÜBLIN sie dabei unterstützt.
Frau steht mit persönlicher Schutzausrüstung auf einer Baustelle und lächelt in die Kamera.

Julia, erzähl doch mal ein wenig von dir und deinem bisherigen Werdegang.

Ich bin Julia, Architektin und Mutter zweier wundervoller Kinder im Alter von sechs und drei Jahren. Nach meinem Architekturstudium habe ich erst einmal den klassischen Weg eingeschlagen und war einige Jahre in einem Architektenbüro tätig. Im Anschluss durfte ich Zahnarztpraxen in der Region planen und mitgestalten. Nach der Geburt meines ersten Kindes 2017 bin ich für fünf Jahre in Elternzeit gegangen und habe diese Zeit mit meinen Kindern sehr genossen. 

Wie kamst du zu der Entscheidung, dass du wieder arbeiten möchtest, und wie hat dein Weg dich zu ZÜBLIN geführt?

Die Frage, ob ich nach der Elternzeit wieder arbeiten gehe, hat sich für mich nie gestellt – nur, wann und wo. Für mich war schnell klar, dass ich unbedingt wieder in den Hochbau will. Daher habe mich intensiv mit diesem Bereich auseinandergesetzt und mich schließlich bei ZÜBLIN beworben. Mit Erfolg, denn seit Ende 2022 bin ich als Architektin bei ZÜBLIN in Neu-Ulm tätig.

Hattest du Bedenken vor deinem Wiedereinstieg ins Berufsleben?
Nun, mir war schon klar, dass die Arbeitswelt sich verändert hat, immerhin war ich fünf Jahre lang zuhause. Hinzu kam die Corona-Pandemie, diese hat einige Prozesse beschleunigt und die Arbeitswelt stark beeinflusst. Für mich war das schon ein großer Schritt. Ich bin nicht „nur“ als Mutter zurück ins Berufsleben gekommen, sondern gleichzeitig auch zu einem anderen Unternehmen gewechselt. Somit war zu Beginn alles komplett neu für mich.

Wie gelingt dir der Spagat zwischen Mutter sein und arbeiten?
Mir war es wichtig, dass ich wieder arbeiten gehen möchte, das habe ich auch mit meinem Mann besprochen. Er ist mir eine große Stütze und so teilen wir im Familienalltag gewisse Abläufe unter uns auf. In Bezug auf meinen Job ist Struktur das A und O. Das heißt konkret, ich strukturiere meine Arbeitszeit so, dass ich möglichst effizient arbeiten kann.

  • Alles ist möglich! Das Wichtigste ist: Lasst euch nicht von eurem Umfeld beeinflussen und geht euren ganz eigenen Weg, auch mit Kindern.

    Julia
    Architektin bei ZÜBLIN

Inwiefern unterstützt ZÜBLIN dich bei der Vereinbarkeit von Job und Familie?
ZÜBLIN ermöglicht mir eine gewisse Flexibilität in meinem Job, aktuell bin ich als 50-Prozent-Teilzeitkraft tätig. Von meinen Vorgesetzten sowie Kolleg:innen bekomme ich sehr viel Wertschätzung und Vertrauen entgegengebracht, das tut gut. Ich fühle mich im Team als Teilzeitkraft genauso wertvoll wie andere Mitarbeiter:innen, die in Vollzeit arbeiten. 

Welche Erkenntnisse nimmst du aus deiner Rückkehr in die Arbeitswelt für dich mit?
Das gute Gefühl, zur Arbeit zu gehen. Ich habe in den letzten Monaten gemerkt, dass mir die Wertschätzung und Wahrnehmung, die ich durch meine Arbeit erhalte, persönlich sehr viel gibt.